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Asien

 

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Geschichte

Asien erstreckt sich zum größten Teil auf der nördlichen Halbkugel, nur ein kleiner Inselteil reicht im Südosten über den Äquator.

Der nördlichste Punkt des Festlandes ist Kap Celjuskin auf der Halbinsel Tajmir 77°43' n.Br., der südlichste Kap Buru auf der Malaiischen Halbinsel 1°25' n.Br., der westlichste Kap Baha auf der Halbinsel Kleinasien 26°03' ö.L. und der östlichste Kap Dezneva auf Cukotskij poluostrov 169°40' w.L.



Die gegliederte Küste ist ohne die Inseln 69.000 km lang.Der geologische und tektonische Bau von Asien ist sehr kompliziert. Die ältesten Festlandkerne, die Sibirische Tafel im Norden, die Chinesische Tafel im Osten, der Indische und der Arabische Schild im Süden wurden im Verlauf der geologischen Vergangenheit bei wiederholten Verschiebungen verbunden.

Die Oberfläche ist sehr vielgestaltig. Ungefähr ein Drittel bilden Tiefebenen im Norden und Westen an der östlichen Küste und südlich vom Himalaja. Mächtige Gebirgszüge durchziehen das Festland in zwei Ketten. Die erste erstreckt sich von der Halbinsel Kleinasiens über Zentralasien und Westindien auf die Malaiische Inselgruppe. Das ausgeprägteste Gebirge ist der Himalaja. Die zweite Kette zieht vom Pamir nordöstlich bis auf Cukotskij poluostrov. Die Ketten der Gebirge und Inseln entlang der Ostküste bilden die Pazifikzone mit starker Vulkan- und Erdbebentätigkeit.

Das Klima ist sehr unterschiedlich beeinflußt von Lage und Größe des Kontinents, von den angrenzenden Ozeanen und den Eigenheiten der Oberfläche. Den größten Teil des Gebietes charakterisiert das kontinentale Klima der gemäßigten Zone mit großen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter, die sich nach Osten hin noch verstärken. Im südwestlichen und zentralen Asien überwiegt trockenes heißes Klima, für das südliche und südöstliche ist das Monsunklima mit Niederschlägen in der Sommerzeit und häufigen Zyklonen typisch.

Die Gipfellagen der Hochgebirge haben ein rauhes Klima, oft sind sie vereist. Die Niederschläge sind ungleichmäßig verteilt. Am meisten regnet es im Monsungebiet. Mangel an Wassere herrscht im südwestlichen und zentralen Asien, in den Becken und auf den Plateaus eingeschlossen zwischen den Gebirgen und im Nordosten.

Das Flußnetz ist abhängig von den Niederschlagsverhältnissen, am wasserreichsten sind die sibirischen Ströme, die ins Nordpolarmeer fließen. Mächtige Flüsse durchqueren die Monsungebiete und münden in den Indischen und Pazifischen Ozean. 40% des Kontinents ist ohne Abfluß. Die Seen sind unterschiedlichen Ursprungs: die größten sind die Reliktseen, die tiefsten haben tektonischen Ursprung.

Besonderheiten Asiens gegenüber den anderen Kontinenten

Der größte Kontinent hat eine Fläche von 44 413.000 qkm, das sind 29 72% des gesamten Trockenlandes der Erdkugel.

Asien hat von allen Kontinenten die größte mittlere Entfernung vom Meer etwa 780 km.

Es ist der Kontinent mit dem größten Unterschied zwischen dem höchsten (8848 m) und dem niedrigsten (-394 m) Punkt.

Unter den bewohnten Festländern hat Asien die höchste durchschnittliche Höhe mit 960 m ü.d.M.

In Asien wurde der größte Temperaturunterschied gemessen: 112,8 °C (-77 8 °C und +35 0 °C) in Ojmjakon (Rußland).

Geologie

Asien, der weiträumigste der sechs Kontinente, weist zugleich die stärksten natürlichen Kontraste auf. Er gliedert sich in drei Zonen: den Norden nimmt das riesige Sibirien ein, das Zentrum bilden Gebirgsketten - die höchsten der Welt -, währen der Süden aus Hochebenen und strukturellen Senken besteht.

Ein Kontinent in ständiger Aktivität

Die fortwährende Wechselwirkung zwischen der eurasischen Kontinentalplatte und den Platten des Indischen und des Pazifischen Ozeans macht die Ostküsten und den Südosten Asiens zu einer äußerst unstabilen Region. Zum einen erklärt die Kollision zwischen der eurasischen Platte und derjenigen des Indischen Ozeans die intensive Vulkan- und Erdbebentätigkeit, die die südliche Grenze des indonesischen Archipels (den Javagraben) kennzeichnet. Tatsächlich ist Indonesien weltweit die Region mit der größten Konzentration tätiger Vulkane und war Schauplatz des heftigsten Vulkanausbruches der Geschichte, des Vulkans der zwischen Sumatra und Java gelegenen Insel Krakatau. 1883 zerstörte die Eruption einen großen Teil der Insel, wühlte das Meer auf und erzeugte gigantische Wellen, die 36 000 Todesopfer forderten.

Zum anderen entsteht aus dem brutalen Kontakt der eurasischen und der pazifischen Platte der westliche Teil des so genannten Feuergürtels des Pazifik, eines Kreises intensiver Erdbebentätigkeit, der den größten Ozean der Welt säumt. Entlang der Küste Asiens reicht der Feuergürtel von der Halbinsel Kamatschatka im Norden über Japan und die Philippinen bis nach Neuseeland im Süden.

Eine weitere Region mit mit großer seismischer Tätigkeit auf dem asiatischen Kontinent ist der Streifen, der vom östlichen Mittelmeer und vom Kaspischen Meer bis zur Gebirgskette des Himalaja reicht und im Golf von Bengalen endet. Dort stoßen die eurasische, die afrikanische und die indo-australische Platte aneinander und setzen 15% der seismischen Tätigkeit des Planeten frei. Die bedeutendsten Erdbebenherde liegen hier im Iran, in Indien und in der Türkei.



Das Dach der Welt: Himalaja und Karakorum

Die Bewegung der Platten im Süden des asiatischen Kontinents schafft nicht nur Zonen intensiver seismischer Tätigkeit, sondern ist zugleich direkte Ursache für die Bildung der höchsten Gebirge des Planeten; des Himalaja zwischen Nepal, Indien und China, und des Karakorum zwischen Pakistan und China. Ähnlich wie bei den Anden in Südamerika übt die Platte des Indischen Ozeans, zu der der indische Subkontinent gehört, beträchtlichen Druck auf die eurasische Platte aus, faltet dabei das benachbarte Gebiet zu Höhen von nahezu 9000 m auf und hebt die benachbarte Region - Tibet - an, die mit einer durchschnittlichen Höhe von 5000 m zur höchsten Hochebene der Welt wurde.



Der am tiefsten gelegene See der Welt

Das zwischen Israel und Jordanien gelegene Tote Meer ist mit 395 m unter dem Jahresspiegel die am tiefsten gelegene Wasserfläche des Planeten. Sie wird vom Jordan gespeist, aber die Verdunstung aufgrund des ariden Klimas der Region verringert ihren Süßwasseranteil. Mit einem sechsmal höheren Salzgehalt als der Durchschnitt hat das Wasser eine so hohe Dichte, daß man ohne Anstrengung getragen wird. Das Wasser des Toten Meeres wird zur Gewinnung von Kalium, Magnesium und Brom genutzt.

 

 

28.06.2015 03:54

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