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Lustige Geschichte(n) und Lyrik

 

Bumerang

Ein Mensch warf einen Bumerang
der flog fast eine Stunde lang
und als er wieder kam zurück
da fehlte ihm ein kleines Stück
war erstaunt übers Geschehen
tat ihn sich genau besehen
und in diesem Augenblicke
traf ihn etwas ins Genicke
das war der Rest vom Bumerang
flog auch fast eine Stunde lang.

Im Bücherregal

Da steh`n zwei Bücher, ganz eng aneinander
Schau´n gemeinsam zur grünen Veranda
Im dunklen Zimmer müssen sie sich quälen
Würden sie doch viel lieber die Kartoffeln schälen
Denn auf der Grünen, da sitzen zwei Frauen
Die sich satt der Kartoffeln in den Ausschnitt schauen
Von diesem Anblick total erregt
Sie die Lust aus dem Regal ausfegt
Vollkommen geil geworden
Sprengen sie den Bücherorden.

Es sind die Duden eins und vier
Die angeklagt sind wegen gier
Das Höchste Gericht des Bücherordens
Beschuldigt sie des Mordens
An Paragraph Nummer drei
Dass ein Buch stets still sei
Und an Paragraph Nummer sechs
Das strikte Verbot von Sex
So ist es nun beschlossen
Die Bücher werden erschossen.

So traurig sie nun den Weg der Meile gehn
Ein jedes Buch kann sie vertehn
Denn für ein bisschen Spaß im Leben
Würd ein Jeder schuld an sich kleben
So kommen die Bücher zur Gesinnung
Schrein empor, wie aus Bestimmung:
"Lasst sie leben, tötet sie nicht
Denn sie brachten in`s Leben großes Licht!
Sie war`n zwei Bücher, die uns zeigten
Dass man stets noch mehr hat, als ein paar Seiten!"

Ahnenforschung

Jetzt einmal möchte ich es wagen
und trauen mich sogar zu fragen,
ob jemand hier in dieser Runde,
am besten aus beruf'nem Munde,

mir schreiben kann, jetzt schlagt mich tot,
erinner' ich an Eugen Roth?
Oder vielleicht, ich hör den Tusch,
so schreibe wie ein Wilhelm Busch?

Mag sein, das ich vom Schreibstil her
verwandt bin mit den beiden sehr.
Doch muss ich alle hier enttäuschen,
die Freud' muss der Ernücht'rung weichen.

In meiner Ahnengalerie
nicht fündig wurde, nein noch nie.
Dort gab es Falkenbergs und Co.
und Klinkhammer, die sowieso.

Ich konnte noch so tief drin wühlen,
doch keinen Roth an's Lichte spülen.
Und einen Busch schon garnicht sah.
Drum liegt nun die Vermutung nah,

das nicht die Gene schuldig sind,
das ich nur solche Reime find.
Vielmehr denk ich, das die Synapsen
in meinem Kopf nur ähnlich klappsen.

Sogenannte Klassemädels

Mädels wolln die schönsten sein,
Doch die Brust ist viel zu klein,
da muss ne neue OP her,
denn der Push-Up bringt's nicht mehr.

Und das die Lippen Richtig sitzen?
Wozu gibt's denn Botox-Spritzen?!
Doch zum Angeben passt's ganz recht,
Dass man dafür Sehr viel Blecht.

Die Telefonrechnung wird wieder Teuer,
das ist jetzt schon die 10. heuer,
Doch so sind sie unsere Frauen,
Da bringt's auch nix sie zu verhaun.

Kritik

Kritik, und sei sie noch so ehrlich
ist doch zuweilen recht gefährlich.
Sie kann wohl, jetzt mal so betrachtet,
sehr treffen, wenn man nicht drauf achtet,

wen man als Ziel hat ausgewählt.
So manchen denn es furchtbar quält,
wird ihm der Spiegel vorgehalten.
Drum lässt man besser Vorsicht walten.

Noch sich'rer ist, man lässt es bleiben.
Und deshalb möchte ich hier schreiben,
wen man als Ziel für die Revolte
wenn's schon sein muss, sich suchen sollte:

Da nenn' ich erstmal, wie bequem,
die Obrigkeit, seit ehedem
dem Spott und Hohn ist ausgesetzt.
Doch der macht's nichts, ist kaum verletzt.

Der Rat jetzt nur für Deutschland gilt.
Denn ist in China man gewillt,
zu meckern über Führungsstil,
dann hat man sehr rasch das Gefühl,

dass die das nur zu gut verstanden ,
und man wird dann in diesen Landen
schnell weggesperrt, manchmal für immer.
Da hilft kein Flehen, kein Gewimmer.

Auch ungefährlich ist es noch,
und man verschwindet nicht im Loch,
wenn Popstars man sich ausgesucht.
Die sind doch sowieso verrucht.

Beim eig'nen Mann, der eig'nen Frau
wird viel zu schnell der Ton recht rauh.
Deshalb, schon um des Friedens Willen
sollt' man nur grummeln ganz im Stillen.

Den größten Schaden richtet man,
das weiß man doch, an Dichtern an.
Es trifft sie ganz besonders hart,
sagt man: 'Was hast denn du gemacht?'

Am besten lässt man Lob nur hören.
Ich könnte sicher darauf schwören:
Kritik, sie ist zwar nicht verboten ,
doch an den Dichtern nicht geboten.

Was will die Gesellschaft von einem Künstler

Kreativ muss er sein
etwas schief darf er sein
er muß den Müttern gefallen
die Töchter dürfen sich nicht in ihn verknallen
sein Humor muß reizend sein
mit Kritik muß er geizend sein
alles muß harmlos sein
damit keiner auf ihn fällt herein
etwas von Liebe muß er bringen
die Menschen nicht zum Nachdenken zwingen
wenn du das alles beherzigst lieb und fein
darfst du anerkannter Künstler sein
ich schränke alles etwas ein
es macht Spass Künstler zu sein
wenn die Mütter dich anfallen
die Töchter sich an dir festkrallen
dann fällt dir immer ein Spruch ein
schön ist es Künstler zu sein

 

 

 

28.06.2015 03:54

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